„Unter dem Dornenstern“ im Kunstforum der GEDOK

Gestern war unsere Auftakt-Veranstaltung für das zweite Halbjahr 2016. Wir sind sehr berührt von den positiven Reaktionen auf unsere Darbietung. Vielen herzlichen Dank an alle, die gestern da waren, an uns gedacht und uns diese Veranstaltung ermöglicht haben!

Wir haben den Abend sehr genossen und uns gefreut, dass veröffentlichte wie unveröffentlichte Gedichte und Kompositionen Anklang fanden. Die Ausstellung „Kein Paradies“ und unsere Präsentation wurden als passende gegenseitige Ergänzung empfunden.

Es ist immer eine große Freude für uns, im Kunstforum der GEDOK zu spielen.

Herzlichen Dank auch an Günther von der Ka(m)m(e)r(a) für die tollen Fotos.

„Poesie trifft Komposition“ im zweiten Halbjahr 2016

Jetzt haben wir alle Termine für die nächsten Monate zusammen. Ab dem 24. September sind wir in Hamburg und Bad Segeberg unterwegs, teilweise allein, teilweise mit Kolleg*innen. Die Termine, Veranstaltungsorte und -themen findet Ihr hier:

http://www.schoenfeld-poesie-trifft-komposition.de/termine/

Nichts ist mir zu klein: Fragmente in Farben und Eisen

Wenn Uwe Jaensch über einen Schrottplatz geht und zum Beispiel eine alte Zange findet, dann sieht er keine alte Zange – sondern er sieht eine Skulptur, in die er diese Zange integriert, vielleicht als gehörnten Kopf. Der Eisenwerker enthebt banale und alltägliche Gegenstände ihrer ursprünglichen Bestimmung und führt sie zu neuen Identitäten. So entstehen Wächter, Meerjungfrauen, Schiffe und Figuren wie Don Quichotte und Sancho Panza. Der Arbeitsprozess besteht aus schweißen, trennen, schleifen und nach Erwärmung verformen. Dabei tilgt der Künstler keine Abnutzungsspuren, sondern lässt diese in der Skulptur die spezifische Oberflächenstruktur bilden. So sieht der Betrachter im ersten Hinschauen eine Figur, im zweiten identifiziert er die Zange, im weitergehenden Nichts ist mir zu klein: Fragmente in Farben und Eisen weiterlesen

Haiku und Plissee

Plissee u. Haiku
Plissee u. Haiku

Es ist eine große Ehre für mich, dass Marina Krog eines meiner Haiku als Anregung für ein Plissee-Objekt ausgesucht hat. Dieses Kunstpaar ist neben vielen weiteren literarischen Texten sowie Objekten der Angewandten Kunst vom 1. bis 10. September im Kunstforum der GEDOK Hamburg zu sehen. Im August ist noch Sommerpause.

 

Währenddessen kann man sich Marinas Plisseeaccessoires auf ihrer Homepage ansehen:
http://www.plisseemarinakrog.de/

Bild trifft Poesie trifft Komposition

Wie arbeiten wir eigentlich?

Logo 2015 (c) Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig
Logo 2015
(c) Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig

Im „Arbeitsdreieck“ von Bild, Komposition (Wolfgang Schönfeld) und Poesie (Maren Schönfeld) gibt es drei Ebenen des Zusammenwirkens. Auf der ersten Ebene entsteht durch die Kombination zweier unabhängig voneinander entstandener Werke ein neues Gesamtwerk. Nahe liegt hier das Zusammenwirken von Lyrik und Musik, wie man es vielerorts erleben kann.

Etwas dichter rücken die Werke zusammen, wenn eines vom anderen inspiriert wurde. Entsteht eine Komposition konkret zu einem Gedicht oder einer lyrischen Kurzprosa, so versucht sie, die Stimmung des Textes einzufangen und zu verstärken. Musik kann den Klang der Lyrik aufnehmen und fortführen; sie kann auch einen Gegenpol bilden. Zu einigen Texten sind Klangcollagen entstanden, die während des Lesens eingespielt werden und dadurch ganz unmittelbar weitere Assoziationen ermöglichen. Andere, längere Kompositionen folgen auf den Vortrag des Textes oder sind ihm vorangestellt. Bild trifft Poesie trifft Komposition weiterlesen

Aus der Ausstellung „AnGEDICHTet“

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Keramik von Katrin Schober

Die Dichterrolle

Zuweilen rollt der Dichter vorwärts
als gehe es einen Berg hinab
und legt eine Spur Buchstaben.

Zuweilen rollt der Dichter rückwärts
walzt seine Buchstaben platt
oder schiebt sie zu einem Haufen zusammen.

Zuweilen aber steht der Dichter kopf
rollt weder hin noch her
umringt von seinen Buchstaben

die starren ihn an und warten
dass er seiner Rolle gerecht wird.

Keramik: Katrin Schober
Foto: Günther von der Kammer
Gedicht: Maren Schönfeld

In der Ausstellung werden Arbeiten der Angewandten Kunst gezeigt, die zu Texten der Literatinnen entstanden sind. Die Autorinnen haben auch zu Objekten geschrieben.

Kunstforum der GEDOK Hamburg, Koppel 66, 20099 Hamburg
Im August Sommerpause, im September ist die Ausstellung noch bis 10.09. zu sehen.
www.gedok-hamburg.de

Altona macht auf – das war super!

Wir konnten es kaum glauben, als sich gestern Abend der Bürgersteig füllte. Es wurden immer mehr Leute, sie standen auf dem Bürgersteig, dem Parkstreifen, auf der Straße und sogar gegenüber auf dem Gehweg – über 100 Menschen gingen mit Yolanda Gutierrez die Route D, ausgehend vom Ottensener Marktplatz, durchs Quartier und erlebten pro Fenster fünfminütige Darbietungen. Zu uns sagte sie, dass es zu kurz war!! Hat man das schon erlebt? Sonst heißt es doch immer, bloß nicht so lange …!

Wir möchten DANKE sagen: der altonale, Tania Lauenburg und dem Altona macht auf-Team, Yolanda, Birgit Meyer und Detlef Heesch für das Verteilen der Tüten, Günther von der Kammer für die Fotos und allen, die dabei waren und uns zugehört haben. Es hat uns riesigen Spaß gebracht!

Altona macht auf: Heute Abend noch mal!

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(Fotos: Günther von der Kammer)

Die Geschenktütchen sind fertig, die Anlage ist startklar… nur meine Stimme macht noch nicht so richtig mit, aber ich werde in den nächsten Stunden noch sehr viel Tee, Hustensaft und Halspastillen zu mir nehmen…

Heute um 19:25 Uhr im Rahmen der Runde D mit Yolanda, Start 18 Uhr am Ottensener Marktplatz, könnt Ihr uns in der Eulenstraße hören und sehen!