Ladies Night in der Buchhandlung Wortwerke

In Bremerhaven findet sich eine Filiale der Wortwerke-Buchhandlungen für Selfpublisher und kleine Verlage mit Titeln jenseits des Mainstreams. Hier darf ich am 10. März gemeinsam mit den Ladies Susanne Bienwald und Reg Dixon lesen, im Rahmen einer Ladies Night. Den ausführlichen Ankündigungstext findet Ihr bei den nächsten Leseterminen.

Wir freuen uns auf Euch!

 

Spannendes Lyrik-Wochenende in Weßling

von Michele Kirner-Bernoulli Die Preisträger »Publikumspreis Der Lyrikstier 2017«: Nikolaus Högel (Feldafing) 2. Platz beim »Publikumspreis Der Lyrikstier 2017«: Reinhard Giebelhausen (Weilheim) 3. Platz beim »Publikumspreis Der Lyrikstier 2017«: Leni Gwinner (Herrsching) »Teilnehmerpreis Der Lyrikstier 2017«: Regine Juhls (Kautokeino, Norwegen) »Sonderpreis Der Lyrikstier 2017«, verliehen von der Redaktion des Magazins »Bayerns Bestes«: Katja John (Leinburg-Weißenbrunn)…

über Die vielen Seiten der Heimat Internationaler Poetenwettstreit »Der Lyrikstier« im neunten Jahr — DAS GEDICHT blog

Poesiealbum neu: Tugenden und Sünden ist erschienen!

Poesiealbum neu, Ausgabe 2/2016, Edtion kunst & dichtung, Leipzig 2016, 68 S. plus Hörbuch, Ladenpreis 12,80 € Tugenden und Sünden (CD) Eine bis fast auf die letzte Sekunde gefüllte CD vereint 87 der 91 Gedichte der Printausgabe. Da das Projekt bekanntermaßen keine Landesförderung erfahren hat, konnten wir uns leider nicht für 120-140 Beiträge aus den…

über Die Sonderausgabe „Tugenden & Sünden“ mit dem gleichnamigen Hörbuch ist ab sofort lieferbar! — Blog – lyrikgesellschaft.de

Die Zeitschrift Poesiealbum neu ist eine Rarität, denn es ist eine Lyrik-Zeitschrift! Ein liebevoll und sorgsam zusammengestelltes Werk mit verschiedenen Autor*innen und einem Coverbild einer Künstlerin / eines Künstlers. Wer Lyrik mag oder zur Lyrik kommen möchte, ist mit dieser Zeitschrift sehr gut beraten. In dieser Ausgabe ist übrigens auch ein Gedicht von mir. Ich habe die Reihe abonniert und freue mich über jedes neue Heft. Wo gibt es so etwas denn heute noch?

Ist das nicht schön?

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer Thomas Glatz Ich Stand erst vor der Tür. Die war verschlossen. Griff nach dem Schlüssel. Sperrte auf. Dann betrat ich das Gedicht. Bin nun das lyrische Ich. © Thomas Glatz, München + Das Original Unbekannter Verfasser…

über Gedichte mit Tradition, Folge 74: »Ich« — DAS GEDICHT blog

Vom Sachbuch zur Faction: Die Autorin Brigitte Cleve

Brigitte Cleve
Brigitte Cleve

„Was sollte es denn heute noch für eine Rolle spielen, welche Ängste sie als Vierjährige geplagt hatten? Ja, sie hatte mit ihrer Mutter erst eine schreckliche Reise machen müssen und war dann in einer fremden, von Flüchtlingen überquellenden Stadt angekommen, in der weder die Mienen noch die Worte der Menschen Freundlichkeit widerspiegelten. Das war aber nicht nur ihr so ergangen. Und davon soll man Jahrzehnte später Schlafstörungen bekommen?“ Diese Gedanken gehen der 72jährigen Lina, Hauptperson des Romans „Meerraben“ (Print: ihleo verlag Husum, 2. Auflage 2016; E-Book: Martin Bühler Publishing, Bredstedt 2015) von Brigitte Cleve, durch den Kopf. Schauplatz des Romans ist Flensburg, und er basiert auf tatsächlichen Begebenheiten. Faction heißt laut Duden die Literaturgattung, in der wahre Begebenheiten künstlerisch gestaltet werden. Vom Sachbuch zur Faction: Die Autorin Brigitte Cleve weiterlesen

Ausblick auf „Poesie trifft Komposition“ 2017

Liebe Besucher*innen,

Foto: Günther von der Kammer
Foto: Günther von der Kammer

zunächst wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr. Möge es weniger Anschläge, Kriegshandlungen und traurige Ereignisse für uns parat haben als 2016. Und mögen wir es schaffen, uns nicht einschüchtern und von unseren Lebensgewohnheiten abbringen zu lassen.

„Poesie trifft Komposition“ wird auch in diesem Jahr durch die Lande ziehen. Es gibt einige bereits feste Termine und noch nicht ganz feste Planungen:

8. April 2017: Komm du Harburg, im Rahmen eines Lesefestes in Harburg
20. Mai 2017: Kunstforum der GEDOK Hamburg, in der Ausstellung von Alice Kaufmann und Cristine Grandt
Juni 2017: Altona Macht Auf
August 2017: geplante kleine Tournee durch Schleswig-Holstein mit Auftritten u. a. in Husum und Meldorf
21.10.2017: Kunstforum der GEDOK Hamburg, in der Ausstellung von Hanna Malzahn
November 2017: anlässlich der Friedensdekade zum Thema „Streit!“

Über das Projekt, die Termine und die zurückliegenden Veranstaltungen findet Ihr alles auf http://www.schoenfeld-poesie-trifft-komposition.de. In Kürze werden wir die Galerie mit den Bildern aus 2016 bestücken.

Ende Januar reisen wir nach München, wo ich an dem „Lyrik-Stier“ teilnehmen werde. Drückt mir die Daumen!

Eine andere Einsamkeit – Hochsensibilität als Romanthema

(c) Kadera Verlag
(c) Kadera Verlag

Während ich das Gefühl habe, dass unsere Welt immer lauter wird, immer voller mit Informationen und Nachrichten, stolpere ich über ein Buch, dessen Thema das genaue Gegenteil ist: Die Stille. Nicht die Stille in der Natur oder in der Nacht, sondern die Stille als ein Grundbedürfnis des Menschen. Es ist kein kontemplatives Sachbuch mit Anleitung zur Meditation, sondern ein Roman aus dem Hier und Jetzt, über eine Frau, die schon in ihrer Kindheit an dem Zuviel ihres Umfelds leidet. Als ihre Schwester geboren wird, melden die Eltern die dreijährige Xenia im Kindergarten an. Das Kind erlebt diesen Ort als die „Große Qual“ (S. 13), dessen Lärmmischung aus Geschirrgeklapper, Geschmatze, Geschrei und als Krönung der immer wieder erklingenden „Vogelhochzeit“ kaum auszuhalten ist. Ihre Versuche, sich innerhalb dieser Struktur zurückzuziehen, in Ecken zu verschwinden und allein zu spielen, scheitern an dem Eingewöhnungsprogramm der Erzieher. Xenia fühlt sich verkehrt, und dieses Gefühl soll ihr prägendes werden. Denn es wird nicht besser. Ihr Bedürfnis nach Ruhe und Eine andere Einsamkeit – Hochsensibilität als Romanthema weiterlesen

12.11. im Mahnmal St. Nikolai

Fotos: Günther von der Kammer

Unsere Worte und Töne zum Thema „Kriegsspuren“ waren nicht gerade leichte Kost. Die Gäste zeigten sich berührbar, folgten uns in gesellschaftlich-kritische, persönliche, engelhafte und satirische Kriegsspuren. Sie ließen sich auf die klassischen Kompositionen und diejenigen für die Bassgitarre ein und dankten uns für die gegebenen Impulse.

Wer die Veranstaltung ebenfalls erleben möchte, kommt morgen ins Ökumenische Forum Hafencity: Um 18 Uhr beginnt das Friedensgebet, danach um 18.30 Uhr „Literatur und Musik: Kriegsspuren“.

Wir freuen uns auf Euch!

Literatur & Musik für den Frieden am 12. und 15. November in Hamburg

Grafik: Detlef Heesch
Grafik: Detlef Heesch

Bei dem diesjährigen Motto Kriegsspuren der FriedensDekade (6.-16.11.2016) gilt der erste Gedanke gewiss den aktuellen Krisengebieten und den vielen Flüchtenden in der Welt. Krieg hinterlässt Spuren an Leib und Seele, unter den Zivilbevölkerungen, im Leben und in der Kultur betroffener Gesellschaften, aber auch auf den Gesichtern und in den Seelen von Soldatinnen und Soldaten. Sichtbare wie unsichtbare Kriegsspuren finden sich in Familien, im Miteinander der Gesellschaft und in jedem einzelnen.  Diesen Spuren sind die Autorinnen Roswitha Borrmann, Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Sibylle Hoffmann, Maren Schönfeld und Martina Seebohm sowie der Komponist und Musiker Wolfgang CG Schönfeld nachgegangen und wollen sie sicht- und hörbar machen. Die Autorinnen lesen eigene Werke, Geschichten und Gedichte, denen Prägungen aus Politik, Gesellschaft und persönlichem Schicksal zugrunde liegen, die sich aber auch mit der Hoffnung und tröstlichen Aspekten beschäftigen. Wolfgang CG Schönfeld schafft mit seinen Klangcollagen und Kompositionen für die Bassgitarre Verbindungen, Gegenstücke und einen eigenen, wortlosen Raum.

Termine:
Samstag, 12. November 2016, 18.30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg
http://www.mahnmal-st-nikolai.de

Dienstag, 15. November 2016, 18.30 Uhr (nach dem Friedensgebet um 18 Uhr, zu dem alle herzlich eingeladen sind)
Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
http://www.oekumenisches-forum-hafencity.de

Der Eintritt ist frei, Huspenden sind willkommen.

Seit Anfang der 1980er Jahre findet die Ökumenische FriedensDekade regelmäßig im November zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Mehrere tausend Veranstaltungen, Gottesdienste, Friedensgebete und Aktionstage werden bundesweit angeboten und durchgeführt.

Ausführliche Arbeits- und Aktionsmaterialien zur FriedensDekade können im Internet bestellt werden.

Ökumenische FriedensDekade e.V.
BellerWeg 6
56290 Buch / Hunsrück
www.friedensdekade.de

se Weisswörst änd se Brezl, Bäibie*

Buchcover
Buchcover

Nach 30 Jahren hochdeutscher Dichtung, in der er sich vor allem durch eine sehr eigenwillige Art des Enjambements einen Namen machte, hat Anton G. Leitner nun seinen ersten Gedichtband in bairischer Mundart vorgelegt. Neben Fitzgerald Kusz mit Gedichten in fränkischer Mundart, häufig in der jährlich erscheinenden Zeitschrift DAS GEDICHT aus dem Anton G. Leitner Verlag vertreten, kenne ich eher plattdeutsch-hochdeutsche Bücher, was sicherlich an meinem nördlich gelegenen Wohnort liegt. Hat Kusz mir schon immer viel Freude bereitet, habe ich an Schnablgwax diebisches Vergnügen. Gar nicht so einfach für eine Hamburger Deern, das bairische Kauderwelsch auseinander zu tüdeln! Im Zuge dieser Bemühungen fange ich also an, laut zu lesen. Laut lesen, das ist ohnehin sehr gut bei Gedichten, und die mundartlichen Versionen laden förmlich dazu ein. Zwar gibt es auch Aufnahmen des Autors, jetzt sogar als Hörbuch, aber Spaß bringt es doch, es selbst zu versuchen. Oft kann man durch lautes Lesen hinter die Bedeutung der wirklich schräg aussehenden Wörter mit vielen Doppelmitlauten kommen. Schaut man dann auf die hochdeutsche Übersetzung, merkt man schnell, dass hier nicht einfach eine Handreichung zum Verständnis vorliegt, sondern dass Leitner auch in der hochdeutschen Variante seine satirische Komponente zu halten vermag. So wird aus „seina Oidn“ seine „Angetraute“ („Da Mezzgamoasda mediddiad“, S. 22/23) und „Gscheid obgschminggd“ wird mit „Psychoanalytische Charakterstudien“ (Überschrift Kapitel III, S. 100/101) übersetzt. se Weisswörst änd se Brezl, Bäibie* weiterlesen